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16.10.2017
BIM-Studie
11.10.2017
IfS-Broschüren für Sachverständige neu erschienen
10.10.2017
Weiterbilden mit Förderung
28.09.2017
Investieren in die Zukunft: Klimaschutz made in Sachsen-Anhalt
25.09.2017
Sachsen-Anhalt ENERGIE: Konkretisierung der Förderinhalte
19.09.2017
Helfen Sie das Kammerleben zu bereichern
06.09.2017
UVgO auf Bundesebene in Kraft
01.09.2017
Fachingenieurleistungen für die Fassadentechnik
21.08.2017
Ingenieurforum Tragwerksplanung 2017 - jetzt anmelden!
15.08.2017
Hendricks: „Vorsorgender Hochwasserschutz ist wichtiger denn je“
08.08.2017
Lagepläne – Sache der Objektplaner?
20.07.2017
Wehren gegen Diskriminierung im Netz
20.07.2017
Reform des Bauvertragsrechts zum 01.01.2018
17.07.2017
Kein Bedarf an längerer Verjährungsfrist
17.07.2017
Wissenschaftliche Umfrage zur Entwicklung der Bauwirtschaft
11.07.2017
ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit
27.06.2017
IfS-Seminarprogramm für das 2. Halbjahr 2017 erschienen
13.06.2017
Anpassung der MBO an die BauPVO
07.06.2017
Bauordnung und Bauproduktenverordnung
23.05.2017
Das Preisrecht der HOAI ist EU-rechtskonform!
19.05.2017
Beratungsprogramm für Unternehmen
18.05.2017
Unterschwellenvergabe
18.05.2017
Deutschland klagt gegen EU-Bauproduktnormen
15.05.2017
Dr. Erich Rippert als Vorsitzender des AHO wiedergewählt
10.05.2017
Umfrage "Wirtschaftliche Lage der Ingenieure und Architekten - Index 2016"
09.05.2017
Honorarfreie Akquisition beschäftigte BGH
08.05.2017
Einspruch zum BIM-Normentwurf DIN EN ISO 19650-2
25.04.2017
Neue Mittelstands- und Gründungsfinanzierung jetzt komplett
25.04.2017
Neues Förderprogramm zur Digitalisierung
20.04.2017
Deutschland klagt gegen EU-Bauproduktnormen

20.07.2017

Reform des Bauvertragsrechts zum 01.01.2018

Schreiben des BMUB zum Bauvertrags- und Vergaberecht

Wie berichtet, wurde das neue Bauvertragsrecht am 04.05.2017 im Bundesgesetzblatt verkündet und wird am 01.01.2018 in Kraft treten.

Das BMUB weist darauf hin, dass im Bereich des Bundesbaus auch weiterhin die VOB/B als Vertragsgrundlage vereinbart werden wird. Darüber hinaus sollen Anpassungen des Vergabehandbuches (VHB) z.B. im Bereich des Verbrauchervertrages erfolgen, wonach der Unternehmer künftig dem Besteller vor Vertragsabschluss eine detaillierte Baubeschreibung zur Verfügung stellen und verbindliche Angaben zum Fertigstellungszeitpunkt bzw. zur Dauer der Baumaßnahme geben muss.

Bei Architekten- und Ingenieurverträgen soll berücksichtigt werden, dass in den Fällen, in denen die Planungs- & Überwachungsziele des Bauherrn noch völlig unklar sind, der Planer zunächst nur eine Planungsgrundlage nebst erster Kosteneinschätzung schuldet. Ferner soll aufgenommen werden, dass der Besteller künftig auch gegenüber dem Planer das Recht hat, Änderungen anzuordnen.

In einem weiteren Schreiben weist das BMUB hinsichtlich der Auftragswertberechnung ausdrücklich darauf hin, dass die EU-Richtlinie nicht bezweckt, eine gemeinsame oder getrennte Vergabe von Aufträgen für die Planung und die Ausführung von Bauleistungen vorzuschreiben, und deshalb auch weiterhin eine getrennte Vergabe von Planungs- und Bauleistungen erfolgen kann und in diesem Fall die Auftragswerte weiterhin nicht zusammenzurechnen sind. Auch zur Frage, wann Planungsleistungen für die Auftragswertermittlung zusammenzurechnen sind, weist das BMUB nochmals darauf hin, dass nach § 3 Abs. 7 Satz 2 VgV bei der Berechnung des geschätzten Auftragswert von Planungsleistungen nur der Wert für Lose gleichartiger Leistungen zusammenzurechnen ist. Maßgeblich für die Gleichartigkeit der Leistungen gemäß § 3 Abs. 7 Satz 2 VgV ist dabei ihre wirtschaftliche und technische Funktion. Deshalb muss keine Addition von Planungsleistungen erfolgen, wenn die Planungsleistungen anhand dieser Kriterien klar voneinander abgrenzbar sind.


Quelle: Bundesingenieurkammer